Willkommen bei Gruppenhausberatung - JMK-Beratung

Wir bieten Beratung, Training und Zertifizierungen für Gruppenhäuser, Tagungshäuser und christliche Gästehäuser.

Gruppenhausberatung begleitet Einrichtungen in ganz Deutschland bei strategischer Entwicklung, Qualitätsmanagement und Positionierung im Markt der Kinder- und Jugendreisen. 

Die Wurzeln unseres Gründers Jens-Martin Krieg, liegen in der Hotellerie und im Gastgewerbe. Heute leitet der Theologe eines der größten christlichen Gäste- und Tagungshäuser Deutschlands mit bald einhunderttausend Übernachtungen pro Jahr.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Analyse, Umstellung und Implementierung von Qualitätsmanagementprozessen in der Sozialen Arbeit. Als unabhängiger Auditor unterstützt er im Rahmen des Qualitätsmanagement Kinder und Jugendreisen (QMJ) die Gruppenhäuserbranche bundesweit. Die Beratung richtet sich besonders an gemeinnützige Gruppenhäuser, kirchliche Gästehäuser und Bildungshäuser, die ihre Angebote für Klassenfahrten, Jugendgruppen und Seminare strategisch weiterentwickeln möchten.

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Überzeugung, dass erfolgreiche Häuser mehr sind als Unterkunft und Verpflegung. Sie sind Orte der Begegnung, der Bildung und der gelebten Gastfreundschaft.

Dienstleistung

Beratung für Gruppenhäuser

Maßgeschneiderte Beratung für Gruppenhäuser und Jugendherbergen um Ihre Ziele zu erreichen.

Training für gemeinnützige Organisationen

Praxisnahe Workshops und Schulungen für gemeinnützige Organisationen.

Strategieentwicklung

Langfristige Strategieentwicklung für Gruppenhäuser und Jugendhergbergen.

Gruppenhausberatung, wo Haltung und Handeln zusammenfinden

Kontakt

Kontaktieren Sie uns für Beratung und Training für gemeinnützige Gruppenhäuser und soziale Projekte.

Weitere Informationen zum Werdegang:

Eine prägende Station seines beruflichen Weges war die Verantwortung für die Welcome Hall Berlin am Hauptbahnhof. In den ersten Wochen nach Beginn des Krieges in der Ukraine entstand dort aus einer akuten Notlage ein Ort des Schutzes und der Orientierung. Auf dem Washingtonplatz wurde ein großes beheiztes Zelt errichtet, das Ankommenden Wärme, Ruhe und die Möglichkeit zur Weiterreise bot. Als Projektentwickler und Projektleiter baute er Strukturen auf, koordinierte den Betrieb und arbeitete als zentrale Schnittstelle zwischen Berliner Senat, Deutscher Bahn, Berliner Stadtmission und vielen engagierten Ehrenamtlichen. In Spitzenzeiten kamen im Zelt selbst bis zu siebentausend Schutzsuchende pro Tag an, am Bahnhof insgesamt zeitweise über zehntausend. Die Welcome Hall wurde damit zu einem sichtbaren Zeichen zivilgesellschaftlicher Kraft und gelebter Nächstenliebe.

Darüber hinaus engagiert sich Jens Martin Krieg ehrenamtlich im Vorstand des Bundesforums für Kinder und Jugendreisen. Dort bringt er seine Erfahrung aus den Häusern ein und arbeitet besonders an der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements QMJ. Dieser Blick auf Trends und Herausforderungen im Kinder und Jugendreisen erweitert seine Perspektive auf die gesamte Branche.

Ein weiterer zentraler Teil seiner Arbeit ist das Engagement im Gastwerk-Kollektiv. Als Mitglied des Leitungskreises und Mitinitiator dieses Weiterbildungsangebots für hausleitende der Himmlischen Herbergen war er von Anfang an an der Entwicklung des Curriculums beteiligt und trägt es heute als Trainer in die Praxis. In diesen Lernräumen entsteht ein Klima, in dem Leitungspersonen reflektieren, wachsen und ihre Häuser zukunftsorientiert ausrichten können.

In seinen Seminaren vermittelt er praxisnahes Wissen zu Qualitätsmanagement, Beschwerdemanagement, Teamführung und wirtschaftlichen Kennzahlen. Dabei bleibt der Mensch stets im Mittelpunkt. Beschwerden versteht er als Chancen für Weiterentwicklung, Lob als Schatz für Motivation und Teamgeist. Seine Überzeugung: Wertschätzung, psychologische Sicherheit und klare Haltung sind das Fundament für wirtschaftlich stabile und geistlich tragfähige Häuser.

Sein Angebot richtet sich an Leitungskräfte, Teams und Träger, die Gastfreundschaft professionell, werteorientiert und zukunftsfähig leben möchten. Gemeinsam entstehen Konzepte, die wirtschaftlich tragen, Teams stärken und Räume schaffen, in denen Menschen körperlich, seelisch und geistlich aufatmen können.

Biorhytmus - Warum die innere Uhr über gute Leitung und echte Gastfreundschaft entscheidet

Wer ein christliches Gästehaus leitet, kennt die Spannung sehr gut. Auf der einen Seite stehen Abläufe, Zeiten, Programme und wirtschaftliche Anforderungen. Auf der anderen Seite stehen Menschen. Mitarbeitende wie Gäste bringen ihre eigene Kraft, ihre eigene Müdigkeit, ihre eigene Belastung mit. Wir planen mit Uhrzeiten, aber wir arbeiten mit Menschen. Und genau an diesem Punkt wird ein Thema entscheidend, das wir lange unterschätzt haben: der Biorhythmus des Menschen.

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Systemgastronomisches Denken in christlichen Gästehäusern

„Gebt ihr ihnen zu essen.“ (Mk 6,37) Dieser Satz steht nicht am Ende einer gelungenen Organisation, sondern am Anfang einer Überforderung. Er wird hineingesprochen in eine Situation, in der das Vorhandene offensichtlich nicht ausreicht, die Zuständigkeiten unklar sind und die handelnden Personen zunächst vor allem ihre Begrenztheit wahrnehmen. Und genau darin liegt seine bleibende Relevanz. Denn auch die gegenwärtige Situation in vielen christlichen Gästehäusern ist von einer ähnlichen Spannung geprägt. Die Anforderungen steigen, die Ressourcen sind begrenzt, die Komplexität nimmt zu und gleichzeitig bleibt der Auftrag bestehen, Menschen konkret zu versorgen.

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Lernraum Natur - Gruppenhäuser im Grünen

Warum Gruppenhäuser im Grünen eine Schlüsselrolle für Bildung, Gesundheit und Kinder- und Jugendreisen spielen? In vielen Gesprächen mit Hausleitungen, Trägern und politischen Verantwortlichen begegnet mir eine Beobachtung immer wieder. Gruppenhäuser im Grünen werden häufig als schöne Orte beschrieben. Man spricht von Ruhe, von Natur, von frischer Luft oder von einem guten Rahmen für Klassenfahrten. Das alles stimmt. Und doch greift diese Beschreibung zu kurz.

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Mit Wut beten, wie Rachepsalmen helfen können

Diese Woche war ein Neuanfang: 23 Führungskräfte aus christlichen Gruppenhäusern trafen sich im Hohe Rhön Tagungs- und Erlebniszentrum zur Premiere des Gastwerk-Kollektivs, der Einstiegsqualifizierung für Hausleitende. Als Trainer und Teil des Curriculum-Board des Gastwerk-Kollektivs durfte ich selbst mitlernen, mitfühlen und vor allem zuhören.

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Was Teams stark macht

Wenn ich über Zusammenarbeit in unseren Teams nachdenke, dann spüre ich jedes Mal, wie sehr gutes Miteinander ein Geschenk ist, aber eben auch ein Weg, den wir bewusst gestalten müssen. Teamarbeit entsteht nicht einfach aus dem Nichts. Sie wächst dort, wo Menschen miteinander sprechen, einander zuhören, Verantwortung teilen und ein gemeinsames Ziel vor Augen haben. Und sie bleibt dort lebendig, wo wir achtsam mit ihr umgehen.

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Was mich trägt - Glaube, Struktur und der Rhytmus des Lebens

Manchmal beginnt ein Tag schon, bevor der erste Kaffee fertig ist. Die ersten Mails warten, das Telefon klingelt, ein Gast braucht etwas, ein Kollege hat eine Frage. Vieles läuft parallel, manches drängt, anderes braucht Geduld. Wer in einem Gästehaus Verantwortung trägt, weiß, wie schnell sich ein Tag füllt und wie wichtig es ist, in diesem Trubel nicht den eigenen Halt zu verlieren. Gerade dann frage ich mich immer wieder: Was trägt mich eigentlich durch solche Tage? Was hilft mir, den Überblick zu behalten, freundlich zu bleiben, auch wenn es eng wird, und mit Freude da zu sein, wo ich gebraucht werde?

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GEMA Gebühren im Gruppenhaus

In vielen Gästehäusern, Tagungshäusern und Schullandheimen stellt sich aktuell eine Frage, die auf den ersten Blick irritiert und zugleich von großer praktischer Relevanz ist: Müssen für Fernseher in Gästezimmern tatsächlich GEMA Gebühren gezahlt werden? Auslöser sind häufig konkrete Gebührenbescheide, die sich auf die Weiterleitung von Musik, Wortbeiträgen und Fernsehwerken beziehen. Besonders betroffen sind Häuser, die ihre Fernsehsignale über eine zentrale Verteileranlage in die Zimmer einspeisen.

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Rassismus im Gruppenhaus

Die Stimmen von Menschen, die tagtäglich rassistische Erfahrungen machen, lassen keinen Zweifel: Diese Form der Ausgrenzung ist real. Sharon Dodua Otoo beschreibt, wie einem Kind gesagt wird, seine Haut sei vom Teufel, als wäre seine Existenz an sich ein Fehler. Sasha Marianna Salzmann berichtet, wie es ist, nie einfach „unsichtbar“ sein zu können, nie einfach dazugehören zu dürfen, sondern ständig als „anders“ markiert zu werden.[1] Deniz Utlu erinnert daran, wie tief das Misstrauen gegenüber Menschen wirkt, die nicht dem Mehrheitsbild entsprechen, ein Misstrauen, das selbst vor staatlichen Institutionen nicht Halt macht.[2] Diese Erfahrungen zeigen uns, dass Rassismus nicht nur auf persönlichen Vorurteilen beruht. Er ist strukturell, wie Reni Eddo-Lodge es formuliert: eine durch und durch weiße Arbeitskultur, die andere ausschließt, selbst wenn niemand das laut ausspricht.[3] Er ist historisch gewachsen, wie Alice Hasters deutlich macht: Menschen wurden nicht versklavt, weil sie rassistisch abgewertet wurden, sondern sie wurden rassistisch abgewertet, um sie versklaven zu können.[4] Rassismus ist ein ideologisches System, wie Susan Arndt beschreibt, entstanden, um Macht, Herrschaft und Privilegien abzusichern.[5]

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Psychologische Sicherheit im christlichen Gruppenhaus

„Sprecht die Wahrheit in Liebe“ (Epheser 4,15) dieser Vers zeigt, wie entscheidend eine ehrliche und zugleich respektvolle Kommunikation ist. Besonders in unseren Teams christlicher Gästehäuser, wo viele Mitarbeitende mit verschiedenen Prägungen und Erfahrungen täglich zusammenarbeiten, brauchen wir Räume, in denen Fragen erlaubt sind, Kritik willkommen ist und man auch einmal sagen darf, wenn etwas nicht rund läuft. In der Teamkommunikation ist psychologische Sicherheit kein Zusatzthema, sondern eine Grundlage dafür, dass sich alle ernst genommen fühlen.

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Stereotype im Gruppenhaus - Unterwegs nach Hause kommen

Der Philosoph Martin Buber schrieb bereits 1923 in seinem Longseller „Ich und Du“: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.[1] (…) Wenn wir eines Weges gehen und einem Menschen begegnen, der uns entgegenkam und auch eines Weges ging, kennen wir nur unser Stück, nicht das seine, das seine nämlich erleben wir nur in der Begegnung.[2]“

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Gruppenhausberatung

ist ein Angebot, das sich auf die Unterstützung von gemeinnützigen Gruppenhäusern konzentriert. Unsere Mission ist es, Organisationen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen und einen positiven Einfluss auf ihre Community zu haben. 

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